Bankroll Management
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Bankroll Management

Es gibt zwei Dinge, die jeder professionelle Pokerspieler beherrschen sollte, um in der Welt der Wetten erfolgreich sein zu können. Das erste ist die Fähigkeit, gute Quoten am Wettmarkt zu finden. Das zweite ist, in der Lage zu sein, das Wettkonto richtig zu verwalten und genügend über das Risiko im Verhältnis zur Belohnung zu wissen. Letzteres erfordert das Bankroll Management, sprich das Verwalten des Geldes. Kurz gesagt: das Verwalten deines Kontos.

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Was ist mit Bankroll Management gemeint?

Es gibt zwei Dinge, die jeder professionelle Pokerspieler beherrschen sollte, um in der Welt der Wetten erfolgreich sein zu können. Das erste ist die Fähigkeit, gute Quoten am Wettmarkt zu finden. Das zweite ist, in der Lage zu sein, das Wettkonto richtig zu verwalten und genügend über das Risiko im Verhältnis zur Belohnung zu wissen. Letzteres erfordert das Bankroll Management, sprich das Verwalten des Geldes. Kurz gesagt: das Verwalten deines Kontos.

Das Talent, den Wert eines Spiels zu ermitteln oder falsch eingeschätzte Quoten der Wettfirmen zu finden, bringt einem keine Vorteile, wenn man nicht die Fähigkeit besitzt, die Größe des Kapitals zu beurteilen, das per Spiel platziert wird.

Es gibt viele Spieler, die Sportexperten sind und gute Spielquoten finden können. Sie machen jedoch den Fehler, ihr Konto nicht sorgfältig mit einer risikominimierenden Strategie zu verwalten.

Ein Beispiel für Bankroll Management:

Ein Beispiel für Bankroll Management ist, dass man nie mehr als 2 % des gesamten Wettkontos wettet. Wenn dein Konto wächst, wachsen auch die Einsätze. Wenn dein Konto kleiner wird, werden auch deine Einsätze kleiner. Du wettest nie mehr als 2 % des Kontos.

Warum ist Bankroll Management so wichtig?

Wie viel solltest du im Verhältnis zur Größe deines Kontos investieren? Welchen Wert solltest du welchen Quoten geben, und in welche Wette solltest du investieren? Wie viel Risiko möchtest du eingehen, um gewinnen zu können?

Diese Fragen sind der Schlüssel zum erfolgreichen Bankroll Management. Es geht darum, dein Wettkonto zu schützen. Um zu zeigen, wie wichtig es ist, dein Wettkonto zu verwalten, werden wir dir vier klare Vorteile von Bankroll Management aufzeigen.

  1. Mit Bankroll Management riskierst du nicht, deinen Verlusten hinterher zu laufen, zum Beispiel, indem du mehr wettest, als du verlieren darfst.
  2. Mit Bankroll Management sicherst du dich ab. Du wirst nicht zu gierig, wenn es gut läuft und fängst nicht damit an, Wetten zu platzieren, die proportional zu groß für dein Konto sind.
  3. Mit Bankroll Management lassen sich längere Zeiträume mit Verlusten verkraften, ohne dass du dein ganzes Konto verlierst.
  4. Mit Bankroll Management ist die Wahrscheinlichkeit größer, vernünftige Entscheidungen beim Wetten zu treffen.

Variationen innerhalb des Wettens

Variationen innerhalb des Wettens sind von sehr großer Bedeutung. Nur weil du vielleicht immer gute Werte in einer Wette findest, und unabhängig davon, ob du mit deinem Konto richtig umgehst oder nicht, bedeutet dies nicht automatisch, dass du jede Woche oder jeden Monat Profit machen wirst. Du gewinnst vielleicht einige Wetten, aber du solltest auch langfristig denken können.

Du kannst Stunden damit verbringen, Spiele zu analysieren und gute Spielquoten zu finden, aber es ist trotzdem das Ergebnis des Spiels, das entscheidet, ob du am Ende mit einem Gewinn oder einem Verlust dastehst.

Wenn du gewinnst, gute Quoten findest und dein Konto richtig verwaltest, wirst du langfristig keine Probleme haben. Jedoch können dich die Variationen kurzfristig psychologisch beeinflussen. Vielleicht hast du eine Wette einwandfrei analysiert und einen guten Wert gefunden – du hast die Schlussquoten mit einer großen Gewinnspanne geschlagen, aber trotzdem die Wette wegen den großen Variationen des Sportwettens verloren.

Ein Beispiel für Variation:

Du wettest auf Arsenal, das ein Heimspiel gegen Stoke spielt. Du hast das Spiel analysiert und schätzt die Gewinnchancen von Arsenal auf 60 %, was eine Quote von 1.66 bedeutet. Du findest eine Quote von 2.00, also eine Quote, die einen sehr guten Wert hat. Du investierst viel Geld in die Wette mit einer Quote von 2.00. Wenn sich das Spiel nähert, sinken die Quoten. Zum Spielstart liegt sie bei 1.50 dafür, dass Arsenal gewinnt, also hast du einen Vorteil von 0.50. Trotzdem verliert Arsenal das Spiel 0-1.

Dies ist ein Beispiel dafür, wie stark die Variationen beim Wetten sein können. Falls du jedoch langfristig diese Art der Wetten platzierst und den Markt schlägst, wirst du auch langfristig gewinnen können. Es kann trotzdem passieren, dass du 25 Wetten nacheinander verlierst, obwohl es «gewinnende» Wetten waren.

Verwaltung der Perioden, in denen du verlierst

Jeder, der Sportwetten platziert, wird früher oder später eine Pechsträhne erwischen. Es passiert denjenigen, die das Wetten als Hobby haben, und es passiert professionellen Spielern. Eine Pechsträhne, in der man verliert, kann ein paar Tage dauern oder auch mehrere Monate lang anhalten. Was einen professionellen Spieler vom Amateur unterscheidet, ist die Art, wie man mit dieser Situation umgeht. Man kann Perioden haben, in denen man alles verliert, was man anfasst, und dies ist nicht immer eine einfache Situation.

Der häufigste Fehler ist, in einer solchen Situation die Einsätze anzuheben. Du weichst von der eigenen Disziplin ab und versuchst, dein Geld mit größeren Investitionen zurückzugewinnen. Am Ende wettest du Summen, für die du nicht ausreichend Geld hast.

Professionelle Spieler wissen, wie wichtig es ist, in diesen Zeiten diszipliniert mit dem Bankroll Management umzugehen. Es kann sein, dass man in einer solchen Situation auch die eigenen Wettstrategien analysieren sollte, um mögliche Schwächen zu finden.

Ein Beispiel dafür, wie man nicht mit einer Verlustperiode umgehen sollte

Dein Wettkonto beträgt £/€1,000 und dein Einsatz beträgt normalerweise £/€10 pro Spiel. Du verlierst zehn Spiele nacheinander und dein Wettkonto beträgt nun nur noch £/€900. Die Situation ist frustrierend, du möchtest deine £/€100 zurückgewinnen, und deshalb erhöhst du den Einsatz im nächsten Spiel auf £/€100. Du verlierst auch diese Wette und dein Kontostand liegt nun bei £/€800.

In dieser Situation denkst du nur noch an die £/€200, die du verloren hast, und deshalb wettest du den gesamten Restbetrag von £/€800 darauf, dass Barcelona mit einer Quote von 1.25 gewinnt. Du denkst, dass dies eine sichere Wette ist, und falls du gewinnen solltest, wird dein Konto wieder auf den Ausgangsbetrag £/€1000 aufgestockt. Das Spiel endet jedoch mit einem Unentschieden 0-0 und du verlierst den gesamten Betrag deines Kontos.

Ein Beispiel dafür, wie du mit einer Verlustperiode umgehen solltest

In diesem Beispiel beträgt dein Konto wieder £/€1,000 und dein Einsatz beträgt normalerweise £/€10 pro Wette. Du verlierst 10 Wetten nacheinander und dein Kontostand zeigt £/€900 an. Anstatt in den nächsten Wetten einen höheren Betrag zu wetten, machst du eine Woche Pause. Du nutzt diese Zeit, um deine Wettstrategie zu analysieren. Du schaust dir deine Wettgeschichte und deine Statistik an und versuchst, Stärken und Schwächen ausfindig zu machen.

Du nutzt die Pause von einer Woche, um deine Strategie zu analysieren. Dabei bist du zu der Schlussfolgerung gekommen, dass du nicht mehr auf die Premier League wetten möchtest, da du einen Großteil deiner Investitionen bei diesen Spielen verloren hast. Du wettest von nun an nur noch £/€9 pro Spiel, da diese Zahl die Größe deines Kontos widerspiegelt.

Langsam fängst du wieder an, zu gewinnen, und nach 30 Wetten erreichst du einen Kontostand von £/€1,050. Du hast deine Verlustperiode in eine Glückssträhne umgewandelt.

Wie man mit Gewinnperioden umgeht

Zum Glück wirst du auch Perioden erleben, in denen du deine Wetten gewinnst. Jeder strebt nach genau diesen Perioden, jedoch können sie schnell zu Verlustperioden werden, wenn man sein Konto nicht mit Disziplin verwaltet.

Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn Spieler gewinnen und ihre Einsätze dann zu sehr erhöhen. Es gibt unterschiedliche Gründe für dieses Verhalten wie zum Beispiel eine höhere Zuversichtlichkeit, Gier oder das Gefühl, dass man einfach mehr haben möchte. Die Lage kann sich sehr schnell ändern, und du riskierst, deinen ganzen Gewinn zu verlieren, weil du deine Einsätze sehr stark erhöht hast. Dieses Problem wirst du jedoch nicht haben, wenn du dein Bankroll korrekt verwaltest.

Du kannst natürlich deine Einsätze erhöhen, wenn dein Konto wächst. Jedoch solltest du auch auf Kontrolle setzen und dich an eine langfristige Strategie ohne Ausnahmen halten, auch während du eine Glückssträhne erlebst.

Ein Beispiel dafür, wie man nicht mit einer Gewinnperiode umgehen sollte

Dein Wettkonto beträgt £/€ 1,000 und dein Einsatz beträgt £/€10 pro Wette. Du gewinnst 10 Spiele nacheinander und dein Konto beträgt nun £/€1,100. Du strotzt nur so vor Selbstvertrauen und findest, dass dein Konto zu langsam wächst. Bei deiner elften Wette setzt du einen Betrag von £/€100, weil du dir sicher bist, dass auch diese Wette gewinnen wird. Trotzdem verlierst du diese Wette und mit dieser auch den ganzen Betrag, den du in den anderen zehn Wetten gewonnen hast – und das alles nur mit einer verlorenen Wette.

Ein Beispiel dafür, wie du mit einer Gewinnperiode umgehen solltest

Bei diesem Beispiel ist die Situation genau wie vorher. Dein Wettkonto beträgt £/€1,000 und dein Einsatz beträgt £/€10 pro Wette. Du gewinnst zehn Wetten nacheinander und dein Wettkonto wächst auf £/€1,100. Du bist zufrieden, jedoch entscheidest du dich dagegen, den Einsatz zu erhöhen. Du bist dir sicher, dass dein Konto noch nicht genügend gewachsen ist, um den Einsatz pro Spiel zu erhöhen, und du folgst mit dieser Entscheidung auch deinem Strategieplan. Du verlierst das elfte Spiel, machst aber trotzdem mit deiner Strategie weiter. Dein Konto wächst langsam, aber sicher.

Unterschiedliche Strategien

Es gibt beim Bankroll Management viele unterschiedliche Strategien und Theorien, die von sich behaupten, dass sie gewinnbringende Konzepte sind. Viele von ihnen stammen direkt vom Finanzmarkt oder aus dem Casinobereich. Manche Strategien versprechen einen höheren Profit als andere, jedoch gibt es unterschiedliche Ansichten zum Thema.

Das Martingale-System, das Fibonacci-System, das Kelly-System und das Einheitssystem sind unterschiedliche, bekannte Strategien, die beim Spielen eingesetzt werden. Es ist wichtig, dass du, wenn du eine dieser Strategien anwenden möchtest, jene Strategie findest, die dir am besten passt. Unterschiedliche Strategien passen zu unterschiedlichen Spielern, und die richtige Wahl ist auch davon abhängig, auf welche Sportart du wettest und welches Risiko du eingehen möchtest. Anstatt eine gewisse Anzahl von verschiedenen Strategien zu verfolgen, solltest du eine Strategie wählen, die zu deinem Wettstil passt.

Die Buchhaltung

Die Buchhaltung ist ein wichtiger Teil des Bankroll Managements. Die Buchhaltung bietet dir Einsicht, wie du dein Konto mit der Zeit verwaltest. Mit der Buchhaltung wirst du auch herausfinden können, welche Arten von Spielen du gewinnst und mit welchen Spielarten du Probleme hast. Vielleicht ist der Über/Unter-Markt dein gewinnendes Konzept. Es ist wichtig, von diesen Sachen Kenntnis zu haben, indem man die Wetten prüft und dabei die Wettstrategie analysiert.

Wie du deine Wetten überprüfst, ist weniger wichtig. Es gibt viele Online-Programme, die dir erklären, wie du deine Wetten revidierst, jedoch kannst du dies auch in Excel oder auf dem Papier machen. Es ist wichtig, dass du deine Wetten verfolgst und weiterentwickelst.

Ein Beispiel dafür, wie du deine Wetten untersuchst

Abhängig davon, wie viel du überprüfen musst, kannst du dich für einen Tag pro Woche oder einen Tag pro Monat entscheiden.

Entscheide dich für einen Tag pro Woche oder einen Tag pro Monat, je nachdem, wie viel du überprüfen musst. Seriöse Spieler sollten über alle Wetten Buchhaltung führen, die sie in einer angegebenen Zeitperiode platziert haben. So lässt sich die Statistik besser analysieren. Falls du denkst, dass dies zu viel Zeit in Anspruch nehmen sollte, könntest du auch nur analysieren, wie sich dein Wettkonto über einen gegebenen Zeitraum entwickelt hat. Dies ist notwendig, um die Kontrolle über die eigene Strategie zu behalten und herauszufinden, ob man einen Profit macht und die Zahlen für den gegebenen Zeitraum im grünen oder roten Bereich sind.

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